Feuerwehr Mühlleiten
Ihre Sicherheit - unser Auftrag

 

 

 

Mühlleiten stellt sich vor
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Geschichte von Mühlleiten ( Auszug aus der Homepage: Wien Umgebung)
https://www.stadt-wien.at/wien/wien-umgebung/geschichte-von-muehlleiten.html

 

Bei Mühlleiten handelt es sich erwiesenermassen um den ältesten besiedelten Raum in unserer Umgebung. Die Funde von Brandgräbern südlich der Mühlleitner Strasse weisen auf 3000 Jahre zurück. Urkundlich wurde der Ort selbst allerdings erst 1265 im Rahmen eines Kaufvertrages für die Insel Kleinwerd als "zen mülliuten" (zu den Mühlleuten) erwähnt. Das Dorf war hauptsächlich von Mühlleuten bewohnt, die ihre Schiffsmühlen an der Donau betrieben. Hier war die Zwischenstation der Flößer, die auf dem Enzersdorfer Arm das Getreide heranbrachten und nach dem Mahlgang das Mehl bei Urfahr ans andere Ufer absetzten.

Die idyllisch gelegene Kapelle wurde 1710 gegründet, blieb aber der Pfarre Enzersdorf unterstellt. Im Jahre 1803 waren noch fünf Schiffsmühlen in Betrieb.
Der populärste Badegast im Kühworter Wasser dürfte wohl Kronprinz Rudolf gewesen sein. Eine der ersten Betonstrassen in unserem Bezirk wurde anlässlich eines Jagdbesuches des deutschen Luftwaffenmarschalls Hermann Göring zwischen Groß-Enzersdorf und Mühlleiten errichtet. Beim zweiten Luftangriff amerikanischer Verbände auf österreichisches Gebiet im Frühjahr 1944 fielen Phosphorkanister unweit dieser Strasse in die vom Schnee aufgeweichte Erde. Nach dem Krieg wurde eine Erdgasleitung von den Ölfeldern des Weinviertels an Mühlleiten vorbei nach Schwechat gezogen und friedlichen Zwecken zugeführt.

 

Bild unten: zur Feier  75 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 100 Jahre Gemeindehaus Mühlleiten
Postkarte und Feuerwehrhaus Mühlleiten im Jahre 1996
      

Die Napoleon-Schlacht bei Deutsch-Wagram

Siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Wagram

In der Schlacht bei Wagram am 5. und 6. Juli 1809 besiegten Napoleons französische Truppen Erzherzog Karl von Österreichs österreichische Armee in der Nähe von Wien. Dies war gleichzeitig das Ende des Fünften Koalitionskrieges.

Die Schlacht wurde auf dem Marchfeld in der Ebene zwischen der Donauauenregion Lobau und der niederösterreichischen Ortschaft Deutsch-Wagram geführt. Maximal 300.000 Soldaten trafen in dieser bis dahin größten Schlacht der napoleonischen Kriege aufeinander, in der die Artillerie eine entscheidende Rolle spielte. Insgesamt beliefen sich die Verluste auf bis zu 78.000 Soldaten, wobei die Österreicher mehr Soldaten verloren als die Franzosen und deren Verbündete.

Vorgeschichte

Nach der taktischen Niederlage in der Schlacht bei Aspern am 22. Mai 1809 verstärkte Napoleon seine Hauptarmee durch die Bayrische Division unter General Wrede. Gleichzeitig bereitete er seine Truppen auf der Insel Lobau östlich von Wien für einen zweiten Angriff vor, der den Krieg entscheiden sollte. Während andere Teile der österreichischen Armee seine Generäle Marmont in Dalmatien und Poniatowski in Galizien beschäftigten, führte die gleichzeitige Revolte von Andreas Hofer in Tirol dazu, dass Napoleon keine weiteren bayrischen Truppen an sich ziehen konnte. Zur gleichen Zeit drohte auch England mit Truppenlandungen an der Nordseeküste, was dazu führte, dass auch aus Frankreich nicht mit Ersatz gerechnet werden konnte. Aus diesen Gründen hatte Napoleon bereits vorsorglich auch seine italienische Armee nach Norden berufen. Die Truppen des Vizekönigs Eugène de Beauharnais mussten aber zuvor versuchen, die sich ihr entgegenstellende Armee von Innerösterreich unter Erzherzog Johann zu schlagen. Eugene verfolgte den Gegner erfolgreich durch die Steiermark und konnte ihm am 14. Juni in der Schlacht bei Raab empfindliche Verluste beibringen. Trotzdem versuchte Erzherzog Johann seinerseits, dem Befehl seines Bruders Karl zu folgen und diesem sein etwa noch 13.000 Mann starkes Korps als Verstärkung durch Umwege über Marchegg zuzuführen. Der über diese Vorgänge informierte Napoleon traf derweil in der Lobau selbst Vorbereitungen, die österreichische Hauptarmee Erzherzog Karls nochmals anzugreifen.

Aufmarsch der gegnerischen Truppen

Anfang Juli glich die Lobau einem riesigen Nachschublager. Napoleon war nach der Ankunft der italienischen Armee an Truppenzahl dem Gegner überlegen und an Material vollständig aufgerüstet, um erfolgreich eine neue Schlacht wagen zu können. Beim nächtlichen Lobauübergang vom 4. auf den 5. Juli kam es zu Verzögerungen, da der Stabschef Napoleons, Marschall Louis-Alexandre Berthier, irrtümlicherweise zwei Korps dieselbe Brücke zur Flussüberquerung zugewiesen hatte. Die Korps Davout, Masséna und Oudinot konnten, mehrere Übergänge benutzend, allerdings rechtzeitig ihre Aufmarschpositionen bei Aspern-Eßling einnehmen. Bernadotte und die sächsischen Truppen schlossen sich ihnen an, so dass bereits um drei Uhr morgens 40.000 Mann zwischen Mühlleiten auf der Schusterwiese und dem Hanselgrund übergesetzt waren. Bei Wittau bildete das III. Korps den rechten Flügel. Am 5. Juli mittags war der Aufmarsch abgeschlossen, am Brückenkopf gegenüber Groß-Enzersdorf hatten die Franzosen für den ersten Angriff über 150.000 Soldaten versammelt.

Napoleons Armee bestand am 5. Juli aus dem

Erzherzog Karl von Österreich

Auf der anderen Seite des Schlachtfelds führte Erzherzog Karl 136.500 Soldaten ins Feld und positionierte seine Korps auf den Höhen hinter dem Rußbach. Sein V. Korps unter Fürst Reuß stand jederzeit abrufbar mit weiteren 13.000 Mann im Raum Bisamberg zur Sicherung der rückwärtigen Verbindungen und wurde bereits näher ans Schlachtfeld auf Nußdorf herangezogen. Seinen ursprünglichen Plan, dem Feind im offenen Marchfeld entgegenzutreten, hatte er auf Rat seines Generalstabschefs Maximilian von Wimpffen jedoch schnell aufgegeben, da dieser bereits erkannt hatte, dass die Zahl der französischen Eskadronen erheblich größer war als die der eigenen.

Die österreichische Armee bestand am ersten Schlachttag aus 160 Bataillonen und 148 Eskadronen:

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Insel und Herrschaft am Sachsengang
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Antike Karte

Historische Karte

Josephinische Karte 1764-1787

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